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STEVE WINWOOD
STEVE WINWOOD
Präsentiert von
Donnerstag, 23. Juli 2009 / 19.30 Uhr
Winterbach Zeltspektakel
Mühlstraße / nahe Peter Hahn
73650 Winterbach
 
STEVE WINWOOD              Ticketverkauf 
       
       

Am 12. Mai 1948 erblickt STEVE WINWOOD in Birmingham das Licht der Welt, und noch ahnt diese nicht, um welch musikalisches Genie sie bereichert wurde. Bereits sehr früh kommt er mit Musik in Kontakt und lernt klassische Gitarre und Klavier. Als er als Pianist in der Band seines Bruders, der Muff Woody Jazz Band 1963 in Birmingham auftritt, wird ein gewisser Spencer Davis auf ihn aufmerksam. Er ist begeistert von der Musikalität des gerade einmal 15jährigen Talents, so dass er eine Zusammenarbeit vorschlägt. Kurz darauf wird die SPENCER DAVIS GROUP gegründet. STEVE WINWOOD wird Leadsänger, Leadgitarrist, Pianist/Organist und bald darauf auch Songwriter der Band. Es entstehen eine Vielzahl von Klassikern, Meilensteinen und zeitlosen Charterfolgen wie „Keep On Running“, „Gimme Some Lovin’“ und „I’m A Man“.

   

Trotz der Erfolge mit der SPENCER DAVIS GROUP verlässt der Multiinstrumentalist die Band 1967, um die Gruppe TRAFFIC zu gründen. Nach der erfolgreichen Top Ten-Debüt-Single „Paper Sun“ und dem Album „Mr. Fantasy“ steigt er jedoch aus, um sich einer Solokarriere zu widmen. Aber es kommt ganz anders: Aus reinem Privatvergnügen heraus jammt er mit Eric Clapton. Dessen Band Cream hatte sich gerade aufgelöst und auch Ginger Baker hat nichts anderes zu tun, als mit zu jammen. Das funktioniert so gut, dass schnell eine neue Band gegründet ist: die Supergroup BLIND FAITH. Bereits das erste Konzert findet vor über 100.000 begeisterten Fans im Londoner Hyde Park statt. Doch schneller Aufstieg und große Egos führen 1969 nach nur einem Album zum Ende der Gruppe.


Es folgt eine bis 1975 währende Reunion von TRAFFIC. 1977 veröffentlicht STEVE WINWOOD dann sein erstes Soloalbum „Steve Winwood“. Der Solo- Durchbruch gelingt ihm jedoch erst mit dem zweiten Album „Arc Of A Diver“ drei Jahre später. Er spielt darauf alle Instrumente selbst ein, übernimmt alle Vocalparts und hat seinen ersten Solo- Hit „While You See A Chance“. 1986 erscheint dann sein Album „Back In The Highlife Again“, das den Überhit „Higher Love“ enthält. Der Song erreicht #1 der US-Charts und wird als „Record of the Year“ und „Best Pop Vocal Performance“ mit zwei Grammys ausgezeichnet.
Mit dem Song „Valerie“ aus dem Album „Back To The Night“ stürmt STEVE WINWOOD 1987 erneut die Charts und toppt ein Jahr später mit dem Album „Roll With It“ und der gleichnamigen Single ein weiteres Mal die Charts. In den Neunziger Jahren folgen zwar weitere Alben wie „Refugees Of The Heart“ (1990), „Junction Seven“ (1997) und eine kurze Reunion mit TRAFFIC, jedoch wird es ruhiger um das musikalische Ausnahmetalent. Aufgrund seines hohen Ansehens in der Musikbranche wird er im Jahr 2000 neben vielen anderen Größen für den Film „Blues Brothers 2000“ engagiert. 2003 veröffentlicht STEVE WINWOOD mit „About Time“ ein neues Album auf seinem eigenen Label Wincraft Music. Sein Jazzrock darauf wird von lateinamerikanischen Einflüssen geprägt. 2004 schafft der DJ Eric Prydz mit „Call On Me“ einen Hit. STEVE singt den Vocalpart. Der Song ist nichts anderes als eine Remix-Version von „Valerie“.

  

STEVE WINWOOD ist ein außergewöhnlicher Multiinstrumentalist, der Blues, Jazz, Rock, Pop und viele andere Stile meisterlich verbindet. Eine Legende, die Grammy gekrönt mit mehr als einer Band Musikgeschichte geschrieben hat. Neben seinen kommerziellen Erfolgen ist er jedoch vor allem eines – ein begnadeter Musiker. Im Juli 2009 kommt STEVE WINWOOD mit seinem aktuellen Album „Nine Lives“ und natürlich auch seinen Klassikern für einige Konzerte nach Deutschland.

              

    

www.stevewinwood.com

  

  

  

JOE BONAMASSA
JOE BONAMASSA  Ticketverkauf 
       
       

Er tauchte am Blues-Himmel auf wie eine Supernova – doch anders als das Aufleuchten den kurzlebigen Sterns am Gestirn entpuppte sich das Wirken des amerikanischen Bluesrockers Joe Bonamassa als dauerhaftes Phänomen. Der inzwischen 31-jährige Musiker gilt als der bedeutendste Newcomer der Bluesrock-Szene der letzten Jahre, der sich mit seinem neuen Album „The Ballad Of John Henry“ endgültig in der obersten Liga des Genres etabliert.
  
Bonamassas musikalische Verbeugung vor dem „ultimativen working class hero“ – als solche bezeichnet er selbst das Titelstück der neuen CD – geht zugleich einher mit seinem 20. Jahr als Profi-Musiker. Schließlich liegt hier ein weiterer Unterschied zum kurzen Aufblitzen einer Supernova begründet: Joe Bonamassa tauchte Ende des Jahres 2005 zumindest in Europa zwar auf wie aus dem Nichts, doch bereits zu diesem Zeitpunkt konnte der Sohn eines Gitarrenladen-Besitzers aus Utica im US-Bundesstaat New York auf eine lange musikalische Laufbahn verweisen. Im zarten Alter von vier Jahren hatte er begonnen, Gitarre zu spielen: „Mein Vater gab mir eine kurzhalsige Chiquita-Gitarre, aber schon mit sieben Jahren bin ich dann auf ein normales Instrument umgestiegen.“ Als Zwölfjähriger hatte er im Vorprogramm von B.B. King gespielt, der ihn daraufhin umgehend als Mentor unter seine Fittiche nahm. „Nach unserer ersten gemeinsamen Show in Rochester nahm er mich auf Tour, und ich war damals für 20 Konzerte mit ihm unterwegs – er hat mir damals den ersten kleinen Durchbruch beschert“, erinnert sich Bonamassa knapp zwei Dekaden später.
   

Das jahrelange Touren als Solist zahlte sich 2000 aus, als in den USA sein von Tom Dowd produziertes Solodebüt „A New Day Yesterday“ erschien – das wurde mit sämtlichen folgenden Alben Anfang 2006 auch in Europa veröffentlicht, als Bonamassa über das renommierte niederländische Blueslabel Provogue/Mascot zum Sturm auf Europa ansetzte, sich mit „You And Me“ dem europäischen Bluespublikum vorstellte und bereits im gleichen Jahr seinen Auftritt in der deutschen TV-Kultsendung „Rockpalast“ per DVD dokumentierte.
    
Seither ging es nicht nur in Sachen Plattenveröffentlichungen und Tourneen Schlag auf Schlag. Bonamassa, der neben der Bühne eher unscheinbar daherkommt, dafür on stage umso heftiger auf seiner Gitarre explodiert, überzeugte Publikum wie Kritiker: Das angesehene Internetmagazin „Blues Wax“ kürte ihn Anfang 2008 zum „Artist Of The Year“, das renommierte US-Fachblatt „Guitarist“ ernannte ihn zum „New King Of Blues“ und wählte ihn zum „Best Blue Guitarist“; der nicht gerade unbekannte Kollege Ted Nugent attestierte ihm nach einer gemeinsamen Jamsession kürzlich: „Dieser Bursche gehört in dieselbe Klasse wie Stevie Ray Vaughan, Jimi Hendrix und Jeff Beck!“ Die Anerkennung, die er in der Fachwelt genießt, fand ihren Niederschlag aber auch in der Tatsache, dass der berühmte Gitarrenbauer Gibson ein eigenes Modell „Inspired By Joe Bonamassa“ seiner berühmten Les Paul Goldtop in einer auf 300 Exemplare limitierten Auflage hergestellt hat.
   
Die Fans sahen´s ähnlich, strömten in seine Konzerte dies- und jenseits des Atlantiks, und sein letztes Studiowerk „Sloe Gin“ erreichte nicht nur wie alle seine bisherigen Veröffentlichungen die Top Ten der Billboard Blues Charts, sondern debütierte dort gleich auf Rang 1. Daran schließt nun – nach dem dem Konzertmitschnitt „From Nowhere In Particular“ – „The Ballad Of John Henry“ nahtlos an. Bonamassa demonstriert damit nicht nur sein Talent als Songschmied, sondern auch Geschmack und Gespür bei der Auswahl von Fremdvorlagen.
      
„Als ich die erste Hälfte des Albums aufnahm, war ich der glücklichste Mensch – glücklich wie nie zuvor in meinem Leben. Als ich mich an die zweite Hälfte machte, war genau das Gegenteil der Fall.“ Was Bonamassa nicht daran hinderte, sein bislang stärkstes Werk auf CD festzuhalten, was Songwriting wie auch sein explosives wie filigranes Gitarrenspiel angeht. „Der Song ´Happier Times´ entstand, als ich ganz im Keller war – es ist wohl der beste und vor allem ehrlichste Song, den ich je geschrieben habe“, verrät der 31-Jährige. Dass er gefühlsmäßig in der jüngeren Vergangenheit einiges erlebt und mitgemacht hat, fand seinen Niederschlag gleich in mehreren Liedern, die sich um Beziehungen drehen. Beispielsweise „Last Kiss“, in dem es um eine gescheiterte Beziehung geht. Oder in „The Great Flood“, das so etwas wie ein Entschuldigungsbrief an eine frühere Partnerin ist, mit der er heute gute freundschaftliche Beziehungen pflegt. „Ich hatte einfach das Gefühl, dass wir zu viel Ungesagtes mit uns herumschleppen, das wir irgendwann einmal in Worte fassen sollten“, bringt er es auf den Punkt.
      
Doch Bonamassa wäre er nicht selbst, würde er nicht weiter über den Tellerrand des reinen Musikmachens hinausschauen: Er engagiert sich im „Blues Foundation´s Blues In The Schools Program“, betätigt sich als Kolumnist für das Fachblatt „Guitarist“ und moderiert – wenn er nicht auf Tour ist – jeden Werktag im Satelliten-Radiosender Sirius seine viertelstündige Serie „Daily Cup Of Joe“. Und er ist immer dienstags im UK-Radiosender Planet Rock mit einer eigenen Sendung zu hören.
    
Joe Bonamassa ist nicht zu bremsen und auf dem Sprung, den Bluesrock-Thron zu besteigen. Wobei er den Spagat fertig bringt, einerseits auf den Spuren seiner Lehrmeister wie B.B. King zu wandeln und zugleich innovativ tätig zu sein und die Brücke zu intelligentem Rock zu schlagen.
        

    

www.jbonamassa.com

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