Jethro Tull
Special Guests: Lash
Randy Hansen

Samstag, 24.07.2004

 



Einlass: 18:00 Uhr
Konzertbeginn: 19:00 Uhr

VVK: 32,40 EURO
Abendkasse: 33,00 EURO

 

 

 


Jethro Tull - European Tour 2004

"Too Old To Rock'n Roll: Too Young To Die", nannte Jethro Tull-Bandleader Ian Anderson eine seiner besseren Platten. Nicht mehr lange, möchte man hinzufügen, denn mittlerweile ist der Mann mit der Flöte deutlich über fünfzig Jahre, was für einen Rockstar ja ein ganz respektables Alter ist. Unverwüstlich scheint indessen seine Musik: Die Mischung aus britischer Folklore, Klassik- und Rock'n'Roll kommt auch gut dreißig Jahre nach der Gründung von Jethro Tull beim Publikum an.
Der erste (bekannte) Träger des seltsamen Namens war ein englischer Landwirt und Schriftsteller. 1731 erschien Tulls Buch "Wie man Pferde richtig beschlägt und anderes Wissenswertes aus der Landwirtschaft". Skurriler Eigensinn prägt auch die Musik des Briten, der 1968 seine erste Single "Sunshine Day" unter dem Namen "Jethro Toe" veröffentlicht, weil er fürchtet, dass man Jethro Tull für eine Einzelperson halten könnte. Andersons markante Stimme und die unvermeidliche Flöte finden bald eine feste Fangemeinde. Bereits 1976 kann Jethro Tull 25 Millionen verkaufte Platten vorweisen.

Der Durchbruch gelingt Jethro Tull Anfang der 70er mit "Aqualung", vor allem der stürmische "Locomotive Breath" überzeugt sogar die Hardrockfraktion, die sonst eher auf Flöten pfeift. Als späte Anerkennung erhalten Jethro Tull 1988 den Grammy in der Kategorie "Best Heavy Metal Band". Da ist sogar Ian Anderson überrascht und erst recht die ebenfalls nominierten (und eigentlich favorisierten) Metallica.  


Randy Hansen (Seattle / USA)

Seit Jimi Hendrix´Tod 1970 gab es immer wieder Musiker, die versuchten, seine Musik so identisch wie möglich zu interpretieren. Doch so richtig gelang es wohl keinem – aus welchen Gründen auch immer, sowohl die musikalischen als auch die showmäßigen Charakteristika erfolgreich darzubieten. Seit den 80ern aber gibt jemanden, der überraschenderweise tatsächlich in der Lage ist, Jimi´s Original Gitarrensounds verblüffend exakt nachzuempfinden: Randy Hansen. Aber damit nicht genug: wenn er singt, meint man, Jimi´s Stimme zu hören. Randy Hansen hat Jimi Hendrix sozusagen bis ins Detail „studiert“. Nicht umsonst wird er von Musikmagazinen und Musikkritikern in der ganzen Welt als Reinkarnation von Jimi betitelt. Wie ein Derwisch fegt das Energiebündel über die Bühne und zieht das Publikum in seinen Bann. Bereits als zwölfjähriger hörte er das erste Hendrix Album „Are You Experienced“.
Sein Ehrgeiz sich Jimi´s außergewöhnliche Feedback-Sounds draufzuschaffen, sollte sein weiteres Leben bestimmen. Mittlerweile in den USA hinreichend bekannt, tourte er mit vielen bekannten Musikern und Bands. Francis Ford Copolla war so von ihm begeistert, dass er Randy´s staccatoartige
Gitarrensounds und bombastische Klangexplosionen als Effektsounds in dem Antikriegsfilm „Apocalypse Now“ einbaute.
Sein überwältigendes Debut in Deutschland feierte Randy, als auch Uli John Roth von den Scorpions von Randy so begeistert war, dass er ihn für sein Konzert zu Ehren Jimi Hendrix engagierte, das in Köln im E-Werk stattfand und von WDR-TV aufgezeichnet wurde. („Tribute to Jimi Hendrix“). Es läuft immer wieder auf deutschenTV-Sendern.
Inzwischen hat Randy in Europa -Schottland, England, Finnland, Italien und insbesondere in „Good Old Germany“- diverse Fernsehshows sowie unzählige Live-Gigs mit seinen versierten Mitmusikern mehr als erfolgreich absolviert, und sich so eine feste Fangemeinde aufgebaut. Randy Hansens Band besteht aus zwei großen Köpfen der Musikszene: die Drums werden von Manni v. Bohr (Ex-Birth Control, Chefredakteur der Zeitschrift Drums & Percussion) gespielt und komplettiert wird das Duo von UFO Walter, dem jahrelangen Bassisten von Marla Glen. Sowohl in den USA als auch in Europa ist er zu einer Kultfigur geworden. Seine Konzerte werden nicht nur von Hendrix Fans sehnsüchtig erwartet und frenetisch gefeiert.
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Lash 

LASH ist ein junges Blues-Trio der Spitzenklasse um den 20 jährigen Ausnahmegitarristen Henrik Freischlader. In der deutschen Blues-Szene jetzt schon bekannt und gefeiert, überzeugte der Profi-Blueser die Kritiker und Fans mit seiner Virtuosität nicht zuletzt als Support-Act von Walter Trout, Bernard Allison und der Peewee Blues Gang. Absolut beeindruckend ist auch die einzigartige Stimme mit der er peitschende, mitreißende Kompositionen (à la Stevie Ray Vaughn) gefühlvolle, unter die Haut gehende Balladen (à la Gary Moore) oder groovende Funk-Einflüsse (à la Lucky Petersen) gesanglich umsetzt. Wie selbstverständlich interpretiert der Gitarrenakrobat die Stimme des Blues, wie man sie bisher nur von den Altmeistern zu hören bekam.
Am Bass darf man gespannt sein auf den 26 jährigen Multiinstrumentalisten René Pütz. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung als Allround-Musiker und Songwriter bereichert der Absolvent des Musikkonservatoriums Arnheim ( NL ) das Powertrio live durch ein breitgefächertes Spektrum an harmonischen, rhytmischen und soundlichen Ausdrucksweisen, die das Klangbild einer herkömmlichen 3-Mann-Besetzung erheblich verbreitert.
Daniel Guthausen ist ein bekannter Schlagzeuger der Blues-Szene. Das Spiel des Folkwang-Absolventen besticht durch eine hervorragende Technik, die er mit Einfühlungsvermögen und Dynamik zu verbinden weiß. Bemerkenswert ist sein Shuffle, wenn es um Tempi schnellerer Gangart geht, bei denen der sympatische Drummer mit Spielwitz und Druck der Band den richtigen Swing verleiht.
Lash vereinigt demnach drei außergewöhnliche Musiker, die - jeder für sich - auf höchstem Niveau angesiedelt sind und - als Trio vereint - einen Blues der Exraklasse bieten.
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Gianna Nannini Gerhard Polt &  Biermösl Blosn BAP Jethro Tull Hubert von Goisern