Jack Bruce / Steve Lukather Zur Grossansicht: Jack Bruce

Jack Bruce &
His Big Blues Band

Steve Lukather &
Band

 

  • Sitzplatz: 46,00 €
  • Stehplatz: 40,00 €
  •  
  • Beginn: 20.00 Uhr

Samstag, 23.07.2011

Jack Bruce & His Big Blues Band

Der Name Jack Bruce mag auf den ersten Blick dem geneigten Zuhörer nicht so viel sagen , aber wenn man dann weiss das Jack Bruce (bass) 1/3 der ersten wirklichen Supergroup THE CREAM ( mit ERIC CLAPTON, guitar und GINGER BAKER, drums ) war, versteht man die Bedeutung von Jack Bruce für die Rockmusik.

Jack Bruce erhielt als 17-jähriger ein Stipendium für Cello und Komposition an der Royal Scottish Academy Of Music in Glasgow , von der er später dann eine Ehrendoktorwürde in Musik erhalten hat. Seine frühen Interessen galten der schottischen Folklore, dem Jazz und Bach. Auf Grund der Tatsache, dass man als Cellist in einer Jazzband weniger gefragt ist, wechselte er zum Kontrabass. Bruce suchte Anfang der 60er Jahre Kontakt zur britischen Bluesszene. Er spielte bei Mike Taylor, in Alexis Korners Blues Incorporated, der Graham Bond Organization, John Mayalls Bluesbreakers und der Manfred Mann Combo, bevor er 1966 zusammen mit Eric Clapton und Ginger Baker Cream bildete. Er schrieb die meisten Cream- Songs, wie zB. I feel free, Sunshine of your love , Whiteroom and viele andere.

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Die Zeit mit Cream war es auch, die seinen Ruf als außerordentlicher Bassist begründete. Ähnlich wie zur selben Zeit auch sein Kollege John Entwistle (The Who) arbeitete er darauf hin, den Bass innerhalb des Bandgefüges der Lead-Gitarre gleichzustellen. Sein Markenzeichen waren lange Improvisationen bei Konzerten, bei denen gelegentlich kaum noch zu unterscheiden war, welche Parts von ihm und welche von Lead-Gitarrist Clapton stammten. Bruce hat später scherzhaft behauptet, sie hätten damals so lange improvisiert, dass er am Ende des Solos Schwierigkeiten hatte, sich zu erinnern, welchen Song sie gerade spielten.

Video-Clip

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Nach der Auflösung von Cream Ende 1968 spielte Bruce mit dem New Jazz Orchestra, Tony Williams' Lifetime, Mike Gibbs, Dick Heckstall-Smith, Larry Coryell und weiteren Kollegen aus dem Jazzbereich, so mit Carla Bley im Jazz-Oratorium Escalator over the Hill und für einige Konzerte auch mit Ian Carrs Nucleus. Von 1972 bis 1973 spielte er gemeinsam mit den Ex- Mountain-Musikern Leslie West (Gitarre) und "Corky" Laurence Gordon Laing (Schlagzeug) in der Hardrock-Gruppe West, Bruce & Laing, die drei Alben veröffentlichte. Er brachte einige Soloalben heraus, darunter Songs For A Tailor (mit Mitspielern wie Chris Spedding, Jon Hiseman, Dick Heckstall-Smith, Harry Beckett und George Harrison), Harmony Row und Out Of The Storm. Anfang 1977 stellte er mit Tony Hymas, Simon Phillips und Hughie Burnd die Jack Bruce Band zusammen und brachte mit dieser Formation das Album How's Tricks heraus. 1980 versuchte Keith Emerson, eine Band mit Bruce und dem südafrikanischen Sänger und Gitarristen Trevor Rabin zusammenzubringen, der Versuch scheiterte allerdings, da Rabin sich für ein Projekt mit dem Bassisten Chris Squire und dem Schlagzeuger Alan White entschied, aus dem später eine neue Yes-Besetzung entstand. Für die zwei Alben B.L.T. und Truce spielte Bruce 1981 mit Robin Trower zusammen. 1994 erschien das Album Around The Next Dream unter der Bandbezeichnung BBM, das er zusammen mit Ginger Baker und Gary Moore eingespielt hatte. Später war er an unterschiedlichen Projekten von Kip Hanrahan beteiligt und spielte auch in der Charlie Watts Bigband und in Ringo Starr's All-Starr Band.

1993 wurde Jack Bruce in die rock`n Roll Hall of Fame aufgenommen , in seiner Eigenschaft als Mitglied der Gruppe Cream , mit der 2005 ein sensationelles comeback feierte. 2006 bekam Jack Bruce den LifetimeGrammyAward .

2009 hat Jack das Album `Seven Moons` veröffentlicht mit Robin Trower an der Guitarre. 2010 folgte eine Biographie `Composing Himself ` und das sensationelle Doppelalbum `Jack Bruce and the Cuicoland Express Live at the Milky Way`. 2011 ist er mit seinem neuen Project on Tour : JACK BRUCE AND THE BIG BLUES BAND , einer richtigen Bluesband mit Bläsersatz .. was will man mehr !

 

Steve Lukather & Band

Natürlich horcht die gesamte internationale Musikszene interessiert auf, wenn am 8. Oktober 2010 Steve Lukather seine sechste Soloscheibe ´All`s Well That Ends Well` veröffentlicht. Es ist – so viel sei vorab verraten – die bislang persönlichste und eindringlichste in der gesamten Karriere des amerikanischen Gitarristen, Sängers und Songschreibers: "Viele der Texte habe ich selbst verfasst, was absolut neu für mich ist", erklärt er, "außerdem konzentrierte ich mich so stark wie nie zuvor auf mein Gitarrenspiel und meinen Gesang. Die Gründe hierfür liegen in einem radikalen Wechsel meines Lebenswandels, der hinter mir liegt. Ich bin ein neuer Mensch geworden und denke, dass ich nie zuvor dermaßen motiviert an ein Album herangegangen bin. Diese Songs sind in vielerlei Hinsicht das Beste, was ich je veröffentlicht habe." Lukather spricht von einem atemberaubenden Parforceritt durch die Welt groovender Rocksongs á la ´Can´t Look Back` und feuriger Bluesrock-Nummern, hinzu kommt ein prickelndes Instrumentalstück (´Tumescent`) sowie die ergreifende Pop-Ballade ´Don´t Say It´s Over`, deren große Emotionalität geradezu physisch greifbar ist. Die neun Songs auf ´All`s Well That Ends Well` sind Steve Lukather pur, mit dem ihm ureigenen Gefühl für große Melodien, seinem fabelhaften Gitarrenspiel und einer atmosphärisch überaus dichten Produktion.

Video-Clip

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Lukather macht keinen Hehl daraus, dass sich seine private Situation in den zurückliegenden Monaten dramatisch verändert hat: Nach dem frühen Tod seines Vaters verstarb kürzlich auch seine Mutter, außerdem lebt er seit einiger Zeit von seiner Ehefrau und Mutter seines dritten Kindes Lily Rose getrennt. "Ich befinde mich zurzeit inmitten eines fürchterlichen Sturms, es war für mich in letzter Zeit beileibe nicht immer einfach", gesteht er, "aber ich hoffe, dass sich alles zum Guten wendet." Außerdem hat sich Lukather das Rauchen abgewöhnt und ebenso konsequent dem Alkohol abgeschworen. "Ich fühle mich so gesund wie nie und habe viele meiner persönlichen Erfahrungen in die Songs einfließen lassen", erklärt er. Deutlich wird dieser unmittelbare Ansatz auch beim Blick auf die Besetzungsliste von ´All`s Well That Ends Well`: Neben seiner bewährten Live-Band mit Schlagzeuger Eric Valentine, Bassist Carlitos del Puerto und Keyboarder Steve Weingart sowie einigen illustren Gästen wie Percussionist Lenny Castro, Tubes-Sänger Fee Waybill und Keyboarder CJ Vanston (der das Album gemeinsam mit Lukather komponiert und produziert hat) sind auch seine zwei Kinder aus erster Ehe, Tina und Trevor, zu hören. "Beide haben auf ´All`s Well That Ends Well` gespielt und gesungen. Eine echte Familienangelegenheit, die ich einfach machen musste. Trev arbeitet gerade an einem eigenen Album, und Tina ist zwar keine Berufsmusikerin, hat jedoch immer noch eine tolle Stimme", sagt er und fügt augenzwinkernd hinzu: "Wer weiß, vielleicht ist mein Baby Lily ja auf der nächsten Scheibe zu hören."

Für Fachleute, Fans und Medien ist unbestritten, dass ohne Steve Lukather diese Welt spürbar ärmer wäre. Der Ausnahmemusiker war als einer der Gründungsmitglieder der legendären Rockgruppe Toto nicht nur an Welthits wie ´Rosanna`, ´Africa`, ´Hold The Line`, ´Georgy Porgy` oder ´I´ll Be Over You` federführend beteiligt, sondern spielte zudem auf zahllosen Alben anderer bedeutender Künstler. Dabei stellte Lukather seine fabelhaften Fähigkeiten in den Dienst unter anderem für die Lichtgestalten Paul McCartney, Eric Clapton, Elton John, Cher und Rod Stewart und hinterließ seinen künstlerischen Fingerabdruck ebenso auf dem erfolgreichsten Pop-Album aller Zeiten, dem Klassiker ´Thriller` von Michael Jackson. Gleichzeitig hat er stets auch die Möglichkeit eigener Alben genutzt, um sich als besonders vielschichtiger und ideenreicher Solokünstler zu präsentieren. Dies übrigens ebenfalls mit glänzenden Resultaten: Für sein Instrumentalwerk ´No Substitutions` wurde ihm im Jahr 2002 der Grammy für das beste Pop-Instrumental-Album verliehen.

´All`s Well That Ends Well` ist also weit mehr als "nur" das sechste Soloalbum in Lukathers langer und imposanter Karriere. Es ist ein Werk, das vor Vielschichtigkeit, Intensität und Dynamik nur so strotzt. "Natürlich kann man die neue Scheibe nur sehr vage mit meinen bisherigen Veröffentlichungen vergleichen, da alle musikalisch und stilistisch sehr unterschiedlich sind. Ich denke, dass ´All`s Well That Ends Well` zwar noch einen ganzen Schritt weiter geht als dessen Vorgänger ´Ever Changing Times`, aber dennoch daran anknüpft. Ich befinde mich auf einer Reise, auf der ich mich als Künstler beweisen und dokumentieren will, dass dies kein Side-Projekt ist. Ich bin mir absolut sicher, dass das neue Album zu meiner erfolgreichsten Veröffentlichung wird." Um ein solch ehrgeiziges Ziel zu verwirklichen, wird Steve Lukather die kommenden zwei Jahre ("möglicherweise auch länger") mit ´All`s Well That Ends Well` um die Welt touren. Die ersten Europakonzerte sind bereits bestätigt.

Bleibt abschließend nur noch die Frage zu klären, ob und wie es zukünftig mit Toto weitergehen wird. Lukather: "Wir hatten bei der letzten Reunion-Tour eine Menge Spaß und großen Erfolg, sodass ich mir vorstellen könnte, dass nach der Veröffentlichung der geplanten Live-DVD ein paar weitere Shows zwischen meinen Soloaktivitäten eingeschoben werden. Doch momentan ist mein Ziel, so hart wie möglich dafür zu arbeiten, dass ´All`s Well That Ends Well` und die dazu gehörende Tournee ein riesiger Erfolg wird. Ich freue mich darauf und bin bis in die Haarspitzen motiviert."

 

 

Kulturinitiative Rock Winterbach e.V.