Willy Astor & Martina SchwarzmannZwei Ausnahmekabarettisten an einem Abend auf einer Bühne

Montag, 24.07.2017

 Konzertfotos

Martina Schwarzmann"Gscheid gfreid"

Schon verrückt, was einem so alles einfällt, wenn man ein Salzkorn dabei beobachtet, wie es im Sonnenuntergang einen immer länger werdenden Schatten wirft.

Auch mit "Gscheid gfreid", ihrem mittlerweile fünften Programm, verlässt Martina Schwarzmann die ausgetrampelten Pfade des Humors und geht sicheren Schrittes querfeldein. Die mit zahlreichen Kabarettpreisen ausgezeichnete Oberbayerin nimmt einen mit an Orte, an denen die Gedanken noch nie vorher gewesen sind, und wenn einem doch etwas bekannt vorkommt, kann es gut sein, dass man vielleicht gerade in sich geht und sich selbst wiedererkennt. Ein Abend voller kluger Gedanken, schräger Geschichten und bisher ungesungener Lieder erwartet die Besucher und beim Heimgehen wird man sagen: "Heid hama uns gscheid gfreid!"

Die Ausnahmekabarettistin mit der Gitarre malt durch ihre Geschichten und Lieder Bilder in die Köpfe, mit denen man die eigenen Wände tapezieren möchten, selbst wenn man in einem Haus aus Zirbenholz wohnt. Auch in ihrem neuen Programm "Gscheid gfreid" schafft Schwarzmann es mühelos Ihren Körper von der Mitte ausgehend zum Wackeln zu bringen ohne Sie zu berühren. Die 35-Jährige Unterhemdenträgerin kann mehr als nur "Haha". Sie ist die Meisterin des "Hihi", "Hoho", "OhUiBoaHoiÖhaAha"! Wer also wissen möchte, was einem so alles einfallen kann, wenn man ein auf dem Brotzeitbrettl liegendes Salzkorn dabei beobachtet, wie es im Sonnenuntergang einen immer länger werdenden Schatten wirft, der darf sich dieses unspektakuläre Spektakel nicht entgehen lassen!

Martina Schwarzmann liebt das Normale, die Poesie des Alltags. Findet man Chamäleonwurst im Kühlschrank wieder? Leben dünne Menschen länger, weil sie bei einer Schießerei nicht so leicht getroffen werden?

Wenn der Schalk im Nacken sich vor Freude in die Hose bieselt läuft einem ein wohliges Grausen lauwarm den Rücken hinunter. Man geht heim mit dem Bauch voller Freude und dem Kopf voller Ideen. Was Besseres kann man zur Zeit kaum sehen.

Willy AstorReim Time - Astors neuer Wörtersee

Schon verrückt, was einem so alles einfällt, wenn man ein Salzkorn dabei beobachtet, wie es im Sonnenuntergang einen immer länger werdenden Schatten wirft.

Rechtzeitig zum 30-jährigen Bühnenjubiläum stellt Deutschlands wahrscheinlich berühmtester Verb-Brecher, Silbenfischer und Vers-Sager, wie er sich  gerne nennt, seine neuen Kreationen aus dem Flunkerbunker vor. Mit "Reim Time" surft Willy Astor munter weiter auf der Schalk-Welle.

Shakespeares Hamlet erfährt eine gastronomische Wiedergeburt in: "Omlett - ein Rührstück mit Eggschn". Sein afrikanischer Reggae führt jeden Zuhörer aufs Glatteis und spätestens bei seinem "Seniorenmedley" bleibt keine Bettpfanne trocken. Da fragt man sich, wie viel Flausen muss dieser Mann im Kopf haben, um sich so etwas auszudenken?!
Längst hat Astor durch seine große Bandbreite bundesweit viele Fans: Jung und Junggebliebene lassen sich von diesem Unfug-Unternehmer im Kindischen Ozean beschelmen.

Astor, ein Reimer, Sänger und Gitarrist, der seine Kunst als Handwerk begreift. Allein stehend und selbst redend das Credo vertritt: "I was made for laughing you". Denn: "Wenn Humor, dann schon direkt vom Erzeuger" - sprich, seine Geschichten kommen wie immer aus seinem Einfallsreich, ohne Ghostwriter - und das spürt man bis in die letzte Reihe.

Seine intelligente Albernheit verhindert den Ernst der Lage. Gerade in diesen Zeiten braucht die Welt lustige, aber auch nachdenkliche Lieder und Geschichten von solch nonkonformen Silbenfischern, wie er einer ist.

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